Leben ohne Handy?! Kunstprojekt bei JUVIVO.03

Leben ohne HandyIm Rahmen des Jahresschwerpunktes der letzten zwei Jahre „Medien.Kompetenz.JA“ der MA13, hatten wir bei JUVIVO.03 die Idee, das Thema „Soziale Medien“ im Rahmen eines Kunstprojektes zu bearbeiten.

Da wir die vor etlichen Jahren mit Graffiti bemalten Spanblatten im quasi „Wohnzimmer“ Raum unseres Lokals sowieso seit längerem umgestalten wollten, haben wir uns mit einer Gruppe von sieben Mädchen und Burschen im Alter von 9-16 Jahren sowie dem Künstler Simon Barta zusammengesetzt.
Die Ideen der Kids für die Neugestaltung der Spanblatten zum Thema Soziale Medien befassten sich vorwiegend mit dem Umgang mit Smartphones und der Sucht nach Sozialen Medien im Alltag. So wurde von der Zielgruppe zum Beispiel kritisch angemerkt, dass sich die Menschheit ein Leben ohne Handy heutzutage kaum mehr vorstellen könnte, Smartphones im Alltag mittlerweile omnipräsent sind und sogar im Straßenverkehr Unfälle verursachen.

Die Kunstwerke

Leben ohne HandyNach einem ersten Brainstorming entwarfen die Kids mit Unterstützung des Künstlers drei Motive und übertrugen diese anschließend auf die Spanblatten. Im Laufe von insgesamt sieben Gruppentreffen entstanden folgende drei Kunstwerke: Ein überdimensionales Smartphone mit einer Hypnosespirale am Display, eine Shiva Statue mit Smartphones in allen acht Händen und als letztes Bild eine Anime Figur, die sich schlussendlich gegen die Hypnose zu Wehr setzt. Damit wollen die Kids auf das Suchtpotential von Smartphones und sozialen Netzwerken aufmerksam machen aber gleichzeitig aufzeigen, dass man dem persönlich nicht ausgeliefert ist und sich sehr wohl dagegen wehren kann.

Medienkritischer Blick

Leben ohne HandyDer Ablauf des Projekts sowie die Zusammenarbeit zwischen dem Künstler, der Zielgruppe und verschiedenen Juvivo Mitarbeiter*innen – vor allem Ismail Atici, der das Projekt ins Leben gerufen hat – ist reibungslos abgelaufen. Die Zielgruppe selbst hat mit großem Interesse und Spaß mitgearbeitet und ist vor allem sehr zufrieden mit dem Produkt ihrer Arbeit. Besonders positiv aufgefallen ist uns die medienkritische Einstellung der Kids, mit der wir in diesem Rahmen so eigentlich gar nicht gerechnet hätten. Zur Abrundung des Projektes planen wir jetzt noch einen gemeinsamen abschließenden Ausflug – vielleicht ins Haus der Illusionen?

Viktoria Stifter BA, ta.ov1567460860ivuj@1567460860retfi1567460860ts.ai1567460860rotki1567460860v1567460860 und Ismail Atici BA, ta.ov1567460860ivuj@1567460860icita1567460860.liam1567460860si1567460860

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